Dr. Ay?enur ?nügür-Tabur
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Fakult?t: Philologisch-Historische Fakult?t
Lehrstuhl: Theoretische Philosophie
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Art des Stipendiums: Postdoktorandinnenstipendium
Laufzeit: 15.04.2020 - 14.04.2021
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Kurzvita
Aysenur ?nügür-Tabur studierte an der Universit?t Ankara Islamische Theologie und verfasste ihre Masterarbeit im Bereich Religionsphilosophie mit dem Schwerpunkt Epistemologie. Sie erhielt hierfür ein Masterstipendium von der Pr?sidentschaft des Atatürk-Kulturzentrums. Ihre Promotion schloss sie an der Universit?t Augsburg im Fach Philosophie mit einer Arbeit ab, die die Bedingungen der menschlichen und g?ttlichen Freiheit in den Werken von Avicenna und Anselm von Canterbury kritisch analysiert. W?hrend ihrer Promotionszeit erhielt sie ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.
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Forschungsschwerpunkte:
???????? Fuzzy-Logik Theorie
???????? Fuzzyinferenzsysteme
???????? Verkehrsfluss und Verkehr Analyse???
???????? Floating Car Daten (FCD)
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Auszug aus der gef?rderten Arbeit
Divine Free Action in Avicenna and Anselm
Im vorliegenden Projekt argumentiere ich, dass die reduktive Analyse des M?gliche-Welten-Modells in Bezug auf modale Begriffe auf unbegründeten Annahmen beruht und dass das modale ontologische Argument seine scheinbare St?rke aus eben diesen unbegründeten Annahmen bezieht. Eine dieser Annahmen besteht darin, dass jedes Konzept, das keinen logischen Widerspruch enth?lt, in zumindest einer m?glichen Welt exemplifiziert sein muss; dementsprechend folgt die zentrale Pr?misse des MOA, dass Gottes tats?chliche Nichtexistenz einen logischen Widerspruch im Gottesbegriff impliziert. Ich bestreite beide Annahmen, indem ich argumentiere, dass sie auf einer unhinterfragten Pr?misse beruhen: dass ein Seiendes entweder notwendig oder kontingent existiert. Ich behaupte, dass diese beiden M?glichkeiten den Bereich existenzieller Aussagen nicht vollst?ndig abdecken und dass, so wie Kontingenz die M?glichkeit tats?chlicher Existenz oder Nichtexistenz impliziert, Notwendigkeit die Notwendigkeit ?u?erer Existenz oder Nichtexistenz impliziert. Daher weise ich die Annahme zurück, dass nichtexistierende koh?rente Konzepte notwendig Kontingenz implizieren, indem ich argumentiere, dass sie auch notwendige Nichtexistenz des betreffenden Objekts bedeuten k?nnen; ebenso wie die Annahme, dass die Unm?glichkeit von Gottes tats?chlicher Existenz einen Widerspruch im Gottesbegriff nach sich zieht, indem ich darlege, dass die Unm?glichkeit tats?chlicher Existenz nicht identisch ist mit einem logischen Widerspruch, der im Begriff selbst enthalten ist